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Kurzvorstellung GEKE

Name: Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE

Gründung: 1973

Zweck: Kirchengemeinschaft zwischen unterschiedlichen protestantischen Denominationen.

Mitglieder:

  • 111 Kirchen haben das Grundlagendokument, die „Leuenberger Konkordie“, unterzeichnet bzw. sind der Kirchengemeinschaft beigetreten.

  • Durch Fusionen und Gebietsänderungen momentan 95 Mitgliedskirchen in 31 Ländern in Europa und Südamerika (Auswandererkirchen). Die GEKE repräsentiert damit rund 40 Millionen Protestantinnen und Protestanten.

Struktur:

  • Die Vollversammlung ca. alle sechs Jahre entscheidet über die Arbeitsinhalte der jeweiligen Ratsperiode.

  • Der 13-köpfige Rat, geleitet vom 3-köpfigen Präsidium, verantwortet die Arbeit der Rastperiode.

  • Er wird unterstützt von der Geschäftsstelle in Wien und verschiedenen Arbeits- und Studiengruppen.

  • Vier Regionalgruppen koordinieren die Arbeit in Nordwesteuropa, Südosteuropa, den Kirchen am Rhein sowie den romanischsprachigen Kirchen.

Formate: Vollversammlungen, Ratssitzungen, Lehrgespräche (theologische Grundlagendokumente), Studienprozesse, Ökumenische Dialoge, Konsultationen, Projektarbeit (z.B. Europäische Reformationsstädte), Internationale Zusammenarbeit (z.B. mit der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen im Mittleren Osten), thematische Arbeit (Ethik, Liturgie), Zwischenkirchliche Hilfe (Eurowaisen, Flüchtlingsarbeit), Arbeitsgruppen, Fachbeiräte.

Publikationen: Leuenberger Konkordie (Grundlagendokument in 19 Sprachen), Leuenberger Texte (theologische Grundlagentexte), ethische Abhandlungen, ökumenische Dokumente, Vollversammlungsdokumente, Orientierungshilfen, Stellungnahmen.

Aktuelle Ratsperiode:

  • Lehrgespräch „Christliche Rede von Gott“: Wie kann das Evangelium so vermittelt werden, dass es für junge und alte Menschen von Relevanz ist?

  • Studienprozess „Praxis und Theologie des Abendmahls“: Wer ist eingeladen: Getaufte, Unterwiesene, Konfirmierte, Kirchenmitglieder oder jedermann?

  • Studienprozess „Sexualität und Gender“: Fragen zu Ehe, Familie, Gender, einschließlich Intersexualität, Transsexualität und Queerbewegung. Welche Differenzen gefährden die Kirchengemeinschaft und wie gehen wir damit um?

  • Studienprozess „Demokratie als Herausforderung von Kirchen und Gesellschaften“

  • Tagung „Mixed Economy of Church”: Nebeneinander verschiedener Gestalten von Kirche

  • Jubiläum „50 Jahre Leuenberger Konkordie“

  • 4. Synodalenbegegnung

  • Dialog mit Päpstlichem Dikasterium zur Förderung der Einheit der Christen, Europäischer Baptistischer Föderation,

 

Mission statement

Die GEKE lebt als Kirchengemeinschaft in Europa

und strebt danach diese zu vertiefen.

Sie verwirklicht Einheit in versöhnter Vielfalt

und leistet so einen Beitrag zur Ökumene

und zum Zusammenleben in Europa.

Durch die GEKE bringen die Kirchen

die gemeinsame Stimme des Protestantismus

nach innen und außen zum Ausdruck.

 

Wer wir sind

Die GEKE verbindet evangelische Kirchen. Rund 100 lutherische, methodistische, reformierte und unierte Kirchen aus über dreißig Ländern Europas und Südamerikas gehören dazu. Die GEKE vertritt damit insgesamt rund 40 Millionen Protestanten. Die GEKE gibt es dank der Leuenberger Konkordie aus dem Jahr 1973. Die Konkordie begründet die Kirchengemeinschaft der unterschiedlichen evangelischen Kirchen. Seither kann ein lutherischer Pfarrer auf einer reformierten Kanzel predigen oder eine französische Pfarrerin eine Gemeinde in Deutschland leiten. Die GEKE-Vollversammlung bestimmt alle sechs Jahre die Grundlinien der Arbeit. Der 13-köpfige Rat, geführt durch ein dreiköpfiges Präsidium, leitet zwischen den Vollversammlungen die Arbeit, die von der Geschäftsstelle in Wien koordiniert wird.

Was wir tun

Die GEKE bringt die Kirchen weiter. Lehrgesprächsgruppen beschäftigen sich mit zentralen Problemen der kirchlichen Gegenwart. Die GEKE gestaltet Europa mit. Mit den Fachbeiräten für Ethik, für Ökumene und für Bildung hat sie drei Expertengremien, welche die Position der Kirchen in die Gesellschaft tragen. Der Fachbeirat Migration führt Gespräche mit Migrationskirchen in Europa. Die GEKE ist Begegnung. In Konsultationen und Tagungen bietet die GEKE einen Rahmen, in dem sich die Kirchengemeinschaft weiterentwickelt. Die GEKE ist vor Ort. Unsere Regionalgruppen leisten grenzüberschreitende Zusammenarbeit und bringen die spezifischen Erfahrungen der Regionen in die Arbeit der GEKE ein.

Was wir sagen

Die GEKE bringt die Ökumene voran. Für die Einheit der Kirchen hat sie wichtige Impulse gebracht. Mit der Studie «Die Kirche Jesu Christi» wurde erstmals eine gesamtevangelische Lehre von der Kirche formuliert. In den letzten Jahren sind wichtige Aussagen zu ethischen Fragen und zum missionarischen Auftrag der Kirchen hinzugekommen. Die GEKE setzt Zeichen. Präsidium und Rat bringen pointiert eine evangelische Position in wichtige gesamtgesellschaftliche Diskussionen ein. Dazu zählen der europäische Einigungsprozess, die Menschenrechte, der interkulturelle Dialog, die Solidarität in Europa sowie die Religions- und Meinungsfreiheit.

Was wir wollen

Die GEKE ist Kirchengemeinschaft. Als “Einheit in versöhnter Vielfalt” fördert sie das Zusammenwachsen der Kirchen. Die GEKE ist Gottesdienstgemeinschaft. Die Kirchen feiern gemeinsam Gottesdienst und Abendmahl, sie anerkennen Taufe und Ordination. Sie tauschen sich über ihre liturgischen Traditionen aus und singen aus dem gemeinsamen europäischen Gesangbuch der GEKE «Colours of Grace». Die GEKE ist die gemeinsame Stimme der evangelischen Kirchen. Viele Mitgliedskirchen sind Minderheitskirchen. In einem sich verändernden Europa stärkt und vereint die GEKE die Stimme des Protestantismus in Europa

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