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Regionalgruppe

Die GEKE besteht aus 95 Mitgliedskirchen. Viele Kirchen haben sich in regionalen Gruppen zusammengeschlossen, um die Zusammenarbeit zwischen den Kirchen zu stärken und so das Leben der Kirchen zu bereichern.

 

Nordwest-Gruppe

Die Treffen im Rahmen der „Gruppe Leuenberg Nordwest“ gehen auf eine Initiative des verstorbenen Präses Peter Beier aus der Evangelischen Kirche im Rheinland zurück. Den ersten Kern der Gruppe bildeten im Jahre 1990 die Vereinigte Evangelische Kirche in Belgien, die Evangelische Kirche im Rheinland und zwei reformierte und eine lutherische Kirche aus den Niederlanden.

Im Laufe der Jahre schlossen sich weitere Kirchen aus Deutschland, Luxemburg, Dänemark, Irland und Schottland an, so dass heute fünfzehn Kirchen aus sechs Ländern zur Nordwestgruppe gehören. Weitere Kirchen haben ihr Interesse bekundet.

Seit 1991 finden jährlich in der Regel zweitägige Tagungen an verschiedenen Orten in Europa statt, z.B. in Luxemburg, Doorn (NL), Villigst, Borkum, Altenkirchen, Malmédy (B).  Die Geschäftsführung liegt bei der Evangelischen Kirche im Rheinland. Der Teilnehmerkreis setzt sich zumeist aus den Referentinnen und Referenten für Ökumene der einzelnen Mitgliedskirchen zusammen, kann aber in Bezug auf die Thematik auch variieren, häufig sind auch Mitglieder der Kirchenleitungen dabei. Die Gruppe umfasst rund 25 Personen.  

Die Themen der Tagungen greifen oft die Inhalte aktueller Studienprozesse der GEKE auf oder bestimmen sich nach der jeweiligen Aktualität für die Mitgliedskirchen. Die Vorbereitung oder Nachbereitung der Vollversammlungen der GEKE hat dabei einen besonderen Platz. Die GEKE-Nordwestgruppe hat sich darüber hinaus in den letzten Jahren besonders mit dem Thema „Kirche und Demokratie“ befasst (Internationale Tagung im September 2021 in Paris).

Seit dem Ökumenischen Kirchentag in München 2010 existiert eine schriftliche Vereinbarung zwischen der GEKE-Nordwestgruppe und dem Rat der GEKE. Diese wurde 2021 verlängert.

Mitgliedskirchen:

Eglise Protestante Unie de Belgique
Evangelische Kirche im Rheinland
Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck
Evangelische Kirche von Westfalen
Evangelisch-lutherische Kirche in Oldenburg
Evangelisch-methodistische Kirche in Deutschland 
Evangelisch-reformierte Kirche
Lippische Landeskirche
Evangelische Kirche von Luxemburg
Protestantisch-reformierte Kirche von Luxemburg
Protestantse Kerk in Nederland
Remonstrantse Broederschap (NL)
Methodist Church in Ireland
Church of Scotland
Reformierte Synode in Dänemark

Südosteuropa-Gruppe

1975 wollte Bischof Hanselmann ein Zeichen setzen, dass die Leuenberger Kirchengemeinschaft nicht nur ein Dokument bleibt, sondern als lebendige Gemeinschaft von Kirchen Gestalt annimmt. Mit der Unterzeichnung der Konkordie durch Bayern rief er eine Regionalgruppe ins Leben, die den Austausch zwischen den Kirchen über den Eisernen Vorhang hinweg ermöglichte. Neben wichtigen theologischen Gesprächen, die in den Publikationen der Leuenberger Kirchengemeinschaft festgehalten sind, war das Treffen der Regionalgruppe auf neutralem Boden in Gallneukirchen in Österreich für viele Vertreter der Kirchen im Osten eine der wenigen Möglichkeiten, mit ihren westlichen Brüdern und Schwestern in Kontakt zu bleiben

Waren es lange Zeit vor allem Bischöfe und Kirchenleitungen, die in die Regionalgruppe Gallneukirchen kamen, so sind jetzt viele junge Theologinnen und Theologen in dieses Gremium delegiert, die natürlich auch die Anliegen und Situationen ihrer Kirchen einbringen. Mit 28 Mitgliedskirchen von der Schweiz bis Russland und von Polen bis Italien und Bulgarien ist die Regionalgruppe Südosteuropa nicht nur die älteste, sondern auch die größte Regionalgruppe der GEKE.

Mitgliedskirchen:

Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Rumänien
Evangelisch-Lutherische Kirche in Rumänien
Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder
Evangelisch-Lutherische Kirche in Italien
Waldensische Evangelische Kirche
Deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche in der Ukraine (Mitglied von ELCROS)
Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Slowenien
Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Österreich
Evangelische Kirche der Pfalz
Evangelische Kirche Helvetischen Bekenntnisses in Österreich
Evangelische Kirche von Liechtenstein
Evangelische Kirche in Baden
Evangelisch-Lutherische Landeskirche in Württemberg
Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
Bund der Evangelisch-Lutherischen Kirchen in Russland und anderen Staaten ELCROS
Zentralkonferenz der Vereinigten Methodistischen Kirche von Mittel- und Südeuropa, vertreten durch Österreich und Serbien
Evangelisch-reformierte Kirche
Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in der Slowakischen Republik
Reformierte Christliche Kirche in Serbien
Reformierte Kirche in den Unterkarpaten
Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses in Polen
Evangelisch-Lutherische Kirche in Ungarn
Reformierte Kirche in Ungarn
Reformierte Christliche Kirche in der Slowakei
Reformierte Kirche in Rumänien
Evangelische Kirche in der Schweiz
Schlesische Evangelische Kirche Augsburgischen Bekenntnisses
Slowakische Evangelisch-Lutherische Kirche in Serbien

Konferenz der Kirchen am Rhein

Zwölf Jahre vor der Unterzeichnung der Leuenberger Konkordie hatte sich entlang des Rheins ein Kirchenbündnis gebildet, das eine Ökumene innerhalb des Protestantismus praktizierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte es sich dieses Bündnis, die Konferenz der Kirchen am Rhein (KKR), zur Aufgabe, seinen Beitrag zu dem neu entstehenden friedlichen Europa zu leisten. Der Rhein, jahrzehntelang und jahrhundertelang eine Demarkationslinie, sollte zum Symbol der Solidarität und Versöhnung in Europa werden.

Zu seinem ersten Treffen kam der KKR 1961 auf dem Liebfrauenberg im Elsass/Frankreich zusammen. Eine Fortsetzung des Treffens war zunächst nicht vorgesehen. Doch die Gespräche und Begegnungen mit den Schwesterkirchen der Nachbarländer erwiesen sich als so anregend und fruchtbar, dass solche Treffen auch für die Zukunft geplant wurden. Von Anfang an stand die grenzüberschreitende Arbeit der Kirchen am Rhein im Mittelpunkt des Interesses. Unter anderem ergriff die KKR bereits Ende der 70er Jahre die Initiative zur Einrichtung eines ökumenischen Sekretariats bei den europäischen Institutionen in Straßburg, das bis heute in unterschiedlichen Rechtskonstellationen besteht.

Da alle Mitgliedskirchen der KKR ebenfalls Unterzeichnerkirchen der Leuenberger Konkordie sind, hat sich die Idee herausgebildet, die KKR auch institutionell als Regionalgruppe in die GEKE einzubinden. An der Konferenz der KKR im Mai 2008 wurde dieser Prozess mit der Unterzeichnung einer Vereinbarung zur Aufnahme als Regionalgruppe abgeschlossen.

Mitgliedskirchen:

Reformierte Kirche im Aargau
Evangelische Landeskirche Baden
Evangelisch-reformierte Kirche Baselland
Evangelisch-reformierte Kirche Basel Stadt
Evangelisch-Lutherische Kirche im Elsass und in Lothringen
Evangelisch-reformierte Kirche im Elsass und in Lothringen
Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
Evangelische Kirche im Fürstentum Liechtenstein
Evangelische Kirche Helvetischen Bekenntnisses in Österreich
Evangelische Kirche der Pfalz
Evangelische Kirche im Rheinland
Evangelisch-reformierte Kirche in Schaffhausen
Evangelisch-reformierte Kirche St. Gallen
Evangelisch-Lutherische Kirche in Württemberg

 

Konferenz der protestantischen Kirchen in den lateinischen Ländern Europas CEPPLE.

1950 - Gründung des Ökumenischen Rates der Kirchen. Solidarität zwischen den Kirchen, Besorgnis über die prekäre Lage der Protestanten in Italien und die Behinderung der Religionsfreiheit der protestantischen Kirchen in Spanien und Portugal, während die UNO gerade die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Die CEPPLE entstand aus dieser Sorge heraus.

Mit der Zeit entwickelt sich das Gefühl, dass in ihrer Zerbrechlichkeit die sogenannten Minderheitskirchen für andere ein Wort der Zukunft tragen. Nach und nach entstand ein Netz von Beziehungen und Austausch zwischen Kirchen die in unterschiedlichen Kontexten mit vergleichbaren Herausforderungen konfrontiert sind.

2014 wurde die CEPPLE auf der Vollversammlung in Malaga zur vierten Regionalgruppe der GEKE. Seitdem formalisieren sich die Aktivitäten der CEPPLE um vier Schwerpunkte: katechetischer Austausch - theologische Ausbildung - die Rolle der Kirchen im Süden angesichts der Migration - Reflexion und Zusammenlegung von Ressourcen im Bereich der Präsenz der Kirchen in den Medien.

Mitgliedskirchen:

Vereinigte Protestantische Kirche von Belgien
Spanische Evangelische Kirche
Vereinigte Protestantische Kirche von Frankreich
Nationale Union der evangelisch-reformierten protestantischen Kirchen Frankreichs
Föderation der evangelischen Baptistenkirchen in Frankreich
Waldenserkirche von Italien
Methodistische Kirche von Italien
Evangelisch-Baptistische Christenunion von Italien
Evangelisch-Presbyterianische Kirche in Portugal
Evangelisch-methodistische Kirche in Portugal
Katholische Apostolische Evangelische Kirche Lusitaniens
Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Waadt
Protestantische Kirche von Genf
Evangelisch-reformierte Kirche von Neuenburg
Synodalverband Bern-Jura
Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Freiburg
Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Wallis
Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons Graubünden

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